QUEERPASS Bayern e.V.
Erster queer Fanclub des FC Bayern München seit 2006

22.07.2019

CSD 2019 – Pride – Stonewall – FC Bayern – Homophobie

Nach wochenlangen Vorbereitungen war es am 13.07.2019 wieder soweit, die CSD Politparade zog durch die Münchner Innenstadt.

140 Gruppen waren am Start, wir von QUEERPASS Bayern hatten bei der Auslosung die Startnummer 81 erwischt.

Die Wetterprognose war im Vorfeld nicht vielversprechend und so waren wir uns von Anfang an sicher, dass wir mindestens einmal richtig nass werden würden. Und so war es dann auch - pünktlich als sich die QUEERPASS Gruppe gegen 12.45 Uhr in Bewegung setzte, schickte der Himmel einen richtig dicken Wolkenbruch der es in sich hatte.

Natürlich konnte uns das die gute Laune nicht vermiesen, wir waren mit roten Regencapes und Regenschirmen ausgestattet und somit bestens auf die Wetterkapriolen vorbereitet.

Zum ersten Mal unterstützte uns der FC Bayern bei der Durchführung des CSD. Große rote und weiße, mit Helium befüllte Ballons, Getränke, ein KfZ etc. wurden uns durch den FC Bayern zur Verfügung gestellt. Mehr noch, das Maskottchen Bernie war weite Teile der Parade an unserer Seite, schüttelte Hände und wurde nicht müde, Fotos von sich und Zuschauern machen zu lassen.

Die Tatsache, dass der FC Bayern hinter uns steht und uns unterstützt, war für uns von QUEERPASS Bayern eine wahnsinnig schöne Erfahrung und verstärkte das Gefühl, ein Teil der FC Bayern Familie zu sein. Alle mit denen wir beim FC Bayern zu tun hatten, waren supernett, freundlich und hilfsbereit. Aber auch die Worte des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge in Interviews zu den Nachfragen, warum sich der FC Bayern hier engagiert, waren eindeutig und unmissverständlich formuliert.

So endete für uns gegen 15.30 Uhr ein schöner und aufregender Tag und ein CSD, den wir gemeinsam mit dem FC Bayern gestaltet haben. Auch wenn die Politparade selbst sich mittlerweile von einem gewissen Partycharakter nicht freisprechen kann, mindert das in keiner Weise die Wichtigkeit und Bedeutung. Auch die vielen bösen und homophoben Kommentare auf den einzelnen sozialen Plattformen sind ein Indiz dafür, dass es weiter dringend notwendig ist, für Toleranz und eine offene und selbstbestimmte Lebensweise einzustehen – und das betrifft nicht nur queere Menschen.  

Wir sehen uns wieder – zum CSD in München am 11.07.2020!

Mehr Bilder in unserer Galerie!

Ein besonderer Dank geht an Robert Fischer, der uns die ganze Parade im Auftrag des FC Bayern begleitet und Unmengen von Fotos gemacht hat. Wir danken DIR! Danke auch an Mark Kamin und Sabrina vom C12 für Eure Bilder!


12.07.2019

FC Bayern bekennt Farbe!

Der FC Bayern bekennt Farbe: Beim Christopher Street Day, bei dem am Samstag in München wie jedes Jahr ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung gesetzt wird, unterstützt der Deutsche Meister den Fanclub „Queerpass Bayern“. Die Anhänger werden mit rund 40 Personen am Umzug teilnehmen, und der FC Bayern zeigt mit Shirts, Ballons sowie dem Wegbegleiter Berni, dass er an ihrer Seite steht. Auf den Shirts werden beide Logos zu sehen sein, das Vereinswappen wie das Symbol der queeren Vereinigung. Als zusätzliches Zeichen der Solidarität wird die Allianz Arena wieder einmal in den Farben des Regenbogens beleuchtet.

„Wir wollen mit unserem Fanclub ,Queerpass‘ immer wieder Zeichen für Toleranz und Vielfalt, gegen Rassismus und Homophobie setzen“, sagt Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandschef des FC Bayern. „Fußball ist ein verbindendes Element, und wir als weltoffener Klub wollen unseren Beitrag leisten.“ Am letzten Spieltag der vergangenen Saison hatte der Rekordmeister bereits alle Eckfahnen der Allianz Arena in Regenbogen-Farben aufstellen lassen. Nun folgt beim CSD der nächste Akt der Solidarität.

„Wir sind sehr froh über das Engagement des FC Bayern. Es ist ein wichtiges Zeichen, wenn sich so ein globaler Verein des Themas Homosexualität annimmt. Er trägt damit einen wichtigen Teil zur Enttabuisierung bei“, sagt Marcus Janke, der Vorstand von „Queerpass Bayern“. Der CSD ist seit über 40 Jahren die wichtigste Möglichkeit, sich der breiten Öffentlichkeit zu zeigen. „Es bedeutet uns unwahrscheinlich viel, dass der FC Bayern an so einem Tag zeigt, dass er zu uns steht“, erklärt Janke. „Wir wollen ein gemeinsames Bild mit dem FC Bayern darstellen – solche Aktionen sind ein wunderbares Zeichen, das vielen queeren Menschen Mut gibt und hilft, Grenzen zu überwinden.“

Eine besondere Bedeutung gewinnt dieses ‚Zeichen setzen‘ aus dem Wissen heraus, dass zwei wichtigen Personen in der Geschichte des FC Bayern zu ihren Zeiten nicht vor Diskriminierung und Ausgrenzung geschützt waren. Das Gründungsmitglied und Vizekapitän Wilhelm Focke (1900 bis 1903) sowie der ehemalige Präsident Dr. Angelo Knorr (1906 bis 1913) waren beide homosexuell.


28.06.2019

50 Jahre Stonewall - 40 Jahre CSD München

Heute jährt sich zum 50. Mal der Stonewall-Protest, bei dem sich am Abend des 28. Juni 1969 die Gäste der schwulen Bar „Stonewall Inn“ in der New Yorker Christopher Street gegen eine gewalttätige und diskriminierende Razzia der Polizei zur Wehr setzten und damit den Grundstein einer weltweiten Befreiungsbewegung legten.

Homosexuellen war es damals neben dem Ausleben ihrer sexuellen Orientierung auch verboten, zu tanzen und Frauenkleider zu tragen. Zudem durften Bars keinen Alkohol an sie ausschenken. Die Polizei führte oft gewalttätige Razzien durch, bei denen Personalien festgestellt und Menschen willkürlich verhaftet wurden, deren Zeitpunkt allerdings oft vorher bekannt war. An dem betreffenden Abend war die Razzia allerdings nicht angekündigt und es waren viele Transsexuelle und Drag-Queens im Stonewall Inn, kurz zuvor war auch noch die Schauspielerin Judy Garland verstorben, die bei vielen Homosexuellen als Ikone galt. Die genauen Gründe zur Eskalation sind leider nicht mehr eindeutig bekannt, jedoch fallen die Ereignisse vom Stonewall Inn ebenfalls in die Zeit der Bürgerrechtsbewegungen, während der auch Martin Luther King aktiv war und Proteste gegen den Vietnamkrieg stattfanden. Schlussendlich setzten sich die Besucher*innen der Bar gegen die Polizei zur Wehr, die Folge waren Straßenschlachten an drei Tagen, zu denen Unterstützer*innen der schwulen Szene aus ganz New York kamen und die Polizei eine Spezialeinheit anrücken ließ.

In der Folge entstand eine weltweite homosexuelle Befreiungsbewegung, die in den USA mit der Gründung der Gay Liberation Front begann. Diese Gruppe war es auch, die im Folgejahr einen Marsch vom Greenwich Village zum Central Park organisierte, in Gedenken an die Stonewall-Proteste. In Deutschland fanden daraufhin im Jahr 1979 die ersten Christopher Street Days (damals noch unter anderem Namen) statt - in Bremen, Köln und Berlin. München folgte ein Jahr später, 1980. Den Teilnehmer*innen ging und geht es dabei nicht nur um die Entkriminalisierung von Homosexuellen und LGBTQIA+ im Allgemeinen, sondern auch um gesellschaftliche Akzeptanz und Toleranz ihrer Lebensweisen.

Durch diese Protestbewegungen wurde auch in Deutschland daher schon viel erreicht: unter anderem wurde der §175 abgeschafft, der sexuelle Handlungen unter Männer bestrafte. Außerdem wurden die eingetragene Lebenspartnerschaft und schließlich die „Ehe für Alle“ eingeführt. Und natürlich war eine größere Akzeptanz und Normalisierung der Lebensweisen in der Bevölkerung eine direkte Folge der großen Protestbewegungen und der unermüdlichen Arbeit von queeren Aktivist*innen.

Doch es gibt auch heute noch viel zu tun, weshalb der CSD an sich keine reine Partyveranstaltung ist und sein darf. Natürlich bleibt es jeder Person selbst überlassen, wie sie Pride auslebt: zwischen bunt und schrill oder als Mob auf der Straße ist alles möglich. Dennoch sollten gewisse Ziele und Werte ständig präsent bleiben. In 39 Ländern steht Homosexualität immer noch unter Strafe, in 6 davon droht sogar die Todesstrafe. Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle und queere Personen ist überall immer noch ein Thema, selbst in Europa und den USA. Und das nicht erst - aber gerade wieder aktuell - wegen des wieder erstarkenden rechten Randes. Erst in diesem Monat wurden drei Männer rechter Gesinnung in Chemnitz verurteilt, weil sie ihren schwulen Freund gequält und getötet hatten. Genau gegen solche erschreckenden Vorfälle aber auch gegen die alltägliche Diskriminierung und für eine Normalisierung der queeren Lebensweise lohnt es sich, am Christopher Street Day auf die Straße zu gehen.

Der heutige CSD ist nicht nur ein Zeichen und ein Kampf für die Rechte Homosexueller, sondern steht auch für sexuelle Vielfalt, Gender-Diversität und gegen weltweite Gewalt und Diskriminierung von LGBTQIA+!



13.06.2019

Deckel gegen Polio

Die gemeinsame Aktion der Südkurve München "Deckel gegen Polio" ist vorerst beendet.

Wie dem Bericht der Südkurve München zu entnehmen ist, wurden vorletzte Woche 800kg Deckel abgeholt. Das Ganze entspricht etwa 364.000 Deckel, also um die 750 Impfungen gegen Polio. Außerdem wurden während der Rückrunde über 500 € gesammelt, die an              END POLIO NOW überwiesen wurden.



Ein super Ergebnis was hier durch die gemeinsame Aktion der Südkurve München rumgekommen ist, da kann man schon zufrieden und auch a bisserl stolz sein. QUEERPASS Bayern hat seinen Teil dazu beigetragen. Vielen Dank an Alle, die sich mit QUEERPASS Bayern an der Aktion beteiligt haben.





29.05.2019

Deutscher Fußballmeister 2019
Deutscher Pokalsieger 2019

Am 18.05.2019 holte sich der FC Bayern München daheim in der Allianz Arena die Deutsche Meisterschaft - zum siebten Mal in Folge. Auch wenn wegen dem Abschied von Rafinha, Robben und Ribery die Stimmung ein wenig getrübt war, war der Deutsche Meistertitel in diesem
Jahr natürlich etwas Besonderes.
















Gute Stimmung herrschte auch bei der Saisonabschlußfeier von QUEERPASS Bayern am 19.05.2019. Nach dem zuerst der Ausblick vom Turm der Paulskirche bei schönem Wetter genossen wurde,  war anschließend in der Gaststätte "Das Bad" das leibliche Wohl zum verwöhnen an der Reihe. Ca. 30 QUEERPÄSSLER/INNEN feierten die Deutsche Meisterschaft und sich selbst. Der Tag endete mit einem Abschlußbild vor der Bavaria.


Aber damit noch nicht genug, vergangenen Samstag fand das DFB Pokalfinale in Berlin gegen RB Leipzig statt. Auch hier setzten sich die Roten souverän durch und holten sich den Titel.


QUEERPASS Bayern gratuliert zum DOUBLE!



17.05.2019


FC Bayern setzt Zeichen für Toleranz und Vielfalt

Rund um die Welt steht die Regenbogenfahne für Veränderung, Aufbruch und Frieden, sie symbolisiert in etlichen Kulturen Toleranz, Respekt und Akzeptanz und ist überall ein Ausdruck für Hoffnung. Zum Ausklang der Bundesliga-Saison 2018/19 wird sie in der Allianz Arena wehen – an jeder Eckfahne auf dem Rasen, wenn der FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt antritt. „Wir möchten mit dieser Aktion gemeinsam mit unserem Fanclub ,QUEERPASS Bayern‘ ein deutliches Zeichen für Toleranz und Vielfalt, gegen Rassismus und Homophobie setzen“, erklärt Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandschef des deutschen Rekordmeisters.

„Wir versprechen uns mehr Sichtbarkeit, Aufklärungsarbeit und einen wichtigen Beitrag zur Enttabuisierung“, sagt Marcus Janke, Vorstand des Fanclubs. Homophobie würde weltweit steigen, „da ist es ein wunderbares Signal, dass sich der FC Bayern als Weltverein mit seinen Werten an unserer Seite positioniert. Er steht für Toleranz und gegen Diskriminierung jeder Art ein, denn die Regenbogenfahne ist nicht nur ein Symbol allein der Schwulenbewegung.“

„Queerpass Bayern“ wurde 2006 gegründet. Seine 75 Mitglieder sind in der Fankultur des Rekordmeisters voll integriert, sie nahmen unter anderem schon öfter am traditionellen Kurt-Landauer-Turnier teil und bereichern die Szene mit sozialen Aktionen; unter anderem laden sie Rainbow-Refugees und benachteiligte Kinder ins Stadion ein. Ihre Regenbogenfahne hat in der Allianz Arena einen festen Platz und wurde über die Jahre eine wichtige Anlaufstelle. „Wir wollen den anderen Schwulen damit auch symbolisieren: „Ihr seid nicht alleine!‘“, erklärt Janke.


13.05.2019

IDAHoBIT 2019

Noch immer sind Schwule, Lesben, Bi*, Trans* und Inter* weltweit von Ausgrenzung und Diskriminierung, Verfolgung und Tod bedroht. Ihnen werden fundamentale Rechte vorenthalten, in vielen Ländern werden LSBTI als Menschen zweiter Klasse behandelt und offen diskriminiert: Wir demonstrieren und treten jeder Form von Ausgrenzung, Rassismus, Hass, Gewalt und Herabwürdigung entgegen! 

Freitag, 17. Mai, 19.30 Uhr, Müllerstr. / Ecke Thalkirchner Str. 

 

17.05. ist der "International Day against Homo-, Bi-, Inter-, and trans*phobia".

Die S'AG Safety-Aktionsgruppe (gemeinsame Präventionsgruppe von Sub e.V. - Schwul in München und Münchner Aids-Hilfe) ruft alle Münchner*innen und Münchner, und insbesonders alle LSBTIQ* auf, mit uns zu demonstrieren!

50 Jahre nach den Stonewall Riots müssen wir weiter für unsere Rechte und für gesellschaftliche Akzeptanz kämpfen! Rechte Populisten und religiöse Hardliner bedrohen schon Erreichtes und stellen sich positiven Veränderung in den Weg.

Wir rufen auf zu internationaler Solidarität!
In vielen Ländern der Welt drohen LSBTIQ* Gewalt, Folter, Ausgrenzung und/oder Diskriminierung bis hin zur Todesstrafe! Wir solidarisieren uns mit den Opfern und prangern die Verfolgung an!

Verfolgungswellen in Tschetschenien und die Einführung der Todesstrafe in Brunei zeigen, dass die globale Situation von LSBTIQ* noch immer prekär und offenes Leben potentiell tödlich ist.

Auch in Deutschland ist offenes und selbstbewusstes Auftreten von LSBTIQ*-Menschen vielerorts nicht selbstverständlich und viele erleben Ausgrenzung, Gewalt und Diskriminierung in der Gesellschaft.

Gefordert sind die Solidarität der Mehrheitsgesellschaft, Zusammenhalt in der Community, klare Menschenrechtspolitik und die Unterstützung von LSBTIQ*-Projekte seitens des Staates um bestehenden Diskriminierungen entgegenzuwirken.

Redner*innen:
werden noch veröffentlicht!

Der IDAHoBIT wir unterstützt von:
Sub e.V. - Schwul in München, Münchner Aids-Hilfe, Rainbow Refugees Munich, TransMann e.V., VivaTS Selbsthilfe München e.V., QTies München, QFFM :: Queer Film Festival München, Trans*Tagung München, Beyond ColorRosa Alter, CSD München - Munich Pride, Queerpass Bayern, Trans-Inter-Beratungsstelle München, Beratungsstelle Before, LeTRa Lesbenberatung, diversity München, Rosa Liste e.V., Trans-Ident e.V. SHG München


Der IDAHoBIT ist gefördert durch die Münchner Regenbogen-Stiftung. Danke!

11.02.2019

Wir sammeln weiter!

Am 09.01.2019 haben wir über die Aktion der Südkurve München (siehe unten) informiert. Ursprünglich war geplant, die Plastikdeckel bis zum ersten Heimspiel zu sammeln. Mittlerweile wurde die Aktion bis Ende der Saison verlängert...und natürlich machen wir von QUEERPASS Bayern da mit. Wir bitten alle Mitglieder von QUEERPASS Bayern, Freunde und Sympathisanten uns bei dieser Aktion zu unterstützen. Jeder hat zu Hause das eine oder andere Getränk mit Plastikdeckel. Lasst uns gemeinsam was richtig Gutes tun. Also gebt Euch 'nen Ruck und unterstützt uns bei dieser Aktion. Ihr könnt Eure gesammelten Deckel bei jedem Thekendienst von QUEERPASS Bayern im SUB bis Ende Juni 2019 bei der Thekencrew abgeben.

Wir sagen DANKE für Eure Unterstützung!


09.01.2019

WIR SAMMELN DECKEL ----- QUEERPASS Bayern hilft!

Seit geraumer Zeit hat QUEERPASS Bayern den Verein "Deckel drauf e.V." entdeckt. Der Verein sammelt Kunststoffdeckel z. B. von Plastikflaschen und Tetra Pack, die der Verwertung zugeführt werden. Der Erlös geht direkt an den Rotary Gemeindienst e.V., der die Gelder aus Deutschland für das weltweite Projekt "End Polio Now" verwaltet und damit Schluckimpfungen gegen Kinderlähmung finanziert.

Nähere Infos findet Ihr unter https://www.deckel-gegen-polio.de

Leider war unsere Suche nach einem Partner, der insbesondere die gesammelten Deckel zwischenlagert, bis jetzt nicht erfolgreich.

Doch nun hat die Südkurve München das Projekt ebenfalls für sich entdeckt und sammelt fleißig Deckel bis zum ersten Heimspiel. Abgegeben werden können die Deckel in den Räumen der Schickeria, beim ersten Heimspiel am Südkurvenplatz am Bauwagen und am Südkurvenstand im Stadion. 

Wir von QUEERPASS Bayern schließen uns dieser Aktion sehr gerne an und bieten zusätzlich zu den o. g. Abgabestellen eine weitere Möglichkeit, eure gesammelten Plastikdeckel abzugeben, an. Beim kommenden Thekendienst von QUEERPASS Bayern im SUB am 19.01.2019 könnt ihr eure gesammelten Deckel abliefern, sprecht hierzu einfach die Thekencrew an.

Es wäre toll, wenn sich möglichst viele an dieser Aktion beteiligen und fleißig Deckel sammeln, gemeinsam mit der Südkurve München können wir mal richtig was Gutes tun. Natürlich kann und soll dieses Projekt auch nach dem ersten Heimspiel weiter privat unterstützt werden!

Also, sammelt alle mit - vielen Dank!


08.01.2019 

Coming Out im Fußball - Thomas Hitzlsperger plädiert für mehr Mut 

2014 hatte Thomas Hitzsbperger sein Coming-Out. Auch wenn ihm seitdem kein prominenter Fußballer gefolgt ist, sieht der Ex-Nationalspieler Fortschritte im Kampf gegen Homophobie im Fußball und ermutigt aktive Sportler. In einer Umfrage der ARD-Radio Recherche-Sport wurden auch einige LGBT* Fanclubs, u. a. auch QUEERPASS Bayern, zum Thema Anerkennung und Unterstützung durch die Vereine, befragt. 

Das ganze Interview könnt ihr hier nachlesen:

https://www.br.de/nachrichten/sport/coming-outs-im-fussball-hitzlsperger-plaediert-fuer-mehr-mut,REXERHX

 

24.09.2018

"MARIO"

Im Rahmen des Queer Film Festival München präsentieren
 QUEERPASS Bayern und QFF - Queer Football Fanclubs den Film "Mario" in München.

Samstag, 20.10.2018 18:00 bis 21:00 Uhr

City Kinos München, Sonnenstr. 12, 80331 München

Tickets unter www.qffm.de



MARIO
Regie: Marcel Gisler
CH 2018, 118 Min., deutsche OV
Foto-Credit: © PRO-FUN MEDIA
Präsentiert von QUEERPASS Bayern und QFF - Queer Football Fanclubs

Genre: Drama, Liebesfilm
Cast: Max Hubacher, Aaron Altaras, Jessy Moravec

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=TmG3cNLrj2c



14.09.2017

Die Clubfarben sind ROT und WEISS



Das steht gleich zu Beginn der Vereinssatzung des FC Bayern München e.V. unter §1 geschrieben. Die Clubfarben und damit auch die farbliche Gestaltung der Spielkleidung stellen im Fußballsport einen unverkennbaren Wiedererkennungswert dar und sind somit Ausdruck einer Vereinsidentität.

Unter diesem Motto startet die Südkurve München eine Aktion, die sich für Trikots des FC Bayern in den Vereinsfarben ausspricht. QUEERPASS Bayern unterstützt diese Aktion. Mehr findet ihr unter www.facebook.com/ParagrafEins und https://twitter.com/Paragraf_1

 



 

06. bis 10.09.2018

In Den Haag fand das diesjährige QFF Treffen statt. Eine interessante Stadt, tolle Tagung und ein super Rahmenprogramm haben uns die Gastgeber Roze Règâhs, queerer Fanclub von ADO Den Haag, geboten. Wir haben alte Bekannte und Freunde getroffen und konnten neue Freundschaften schließen. Unser Gastgeschenk ist gut angekommen, die Mühe hat sich gelohnt. Danke noch mal nach Den Haag!


 

13. / 14.07.2018

Der CSD 2018 hat für QUEERPASS Bayern traditionell mit dem Thekendienst im SUB, unserem CSD Warm Up, begonnen. Es waren jede Menge Gäste da und die Thekencrew hatte alle Hände voll zu tun.
Am 14.07.2018 haben wir natürlich auch an der CSD Politparade teilgenommen. Wir haben in diesem Jahr einen der hinteren Startplätze erwischt und waren im Block F untergebracht. Es hat riesig Spaß gemacht, das Wetter hat gepasst und auch QUEERPASS Bayern hat bei diesem CSD einen Rekord aufgestellt. Nie zuvor waren mehr TeilnehmerInnen für QUEERPASS Bayern am Start, darauf sind wir mächtig stolz.
Wir bedanken uns bei den Fotografen Mark Kamin und Erwin Harbeck für die tollen Fotos. Ein besonderer Dank geht an die BMW AG und die Gruppe BMW Diverse für die klasse Unterstützung, ihr habt uns ein cooles Auto zur Verfügung gestellt.


Mehr Bilder findet ihr in unserer Fotogalerie!


10.06.2018

Am 10.06.2018 um 14.00 Uhr fand u.a. in München, Berlin und Frankfurt die von QFF ins Leben gerufene Aktion
#ToRussiaWithLove - Holding Hands for LGBTI Rights
statt (siehe auch Beitrag vom 17.05.2018).
QUEERPASS Bayern war in München und Berlin mit dabei.




17.05.2018

IDAHOBIT 2018

Gemeinsame Erklärung der QUEER FOOTBALL FANCLUBS (QFF)

Situation der LGBTI Community in Russland

Vor 5 Jahren, im Juni 2013, hat das russische Parlament ein Gesetz verabschiedet, dass sog. homosexuelle Propaganda unter Kindern und Jugendlichen zu einer Ordnungswidrigkeit macht. Die Absicht der russischen Regierung ist es, jegliche (positive) Äußerung über Homosexualität in der Öffentlichkeit zu unterbinden.
Das Gesetz sieht drastische Strafen für diejenigen vor, die zur Verbreitung von Informationen unter Minderjährigen über nichttraditionelle sexuelle Ausrichtung beitragen oder den gleichen gesellschaftlichen Wert von traditionellen und nicht traditionellen sexuellen Beziehungen propagieren. Es gilt generell auch für ausländische Bürger, die mit bis zu 15 Tagen Haft und Ausweisung aus Russland bestraft werden.
Es haben sich Gruppen gebildet - welche starken Zulauf erleben - die zum Angriff auf LGBTIs aufrufen. Als Ergebnis werden LGBTIs Verfolgung, Erniedrigung und physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt. Diese Taten werden oft dokumentiert und über soziale Netzwerke im Internet ausgetauscht, als Warnung und als Aufforderung mitzumachen. Einige LGBTI-Aktivisten sehen ihren einzigen Ausweg in der Flucht aus Russland.

Unsere Aktion

In diesem Jahr findet in Russland die Fußball Weltmeisterschaft statt. Wir als LGBTI Fußballfanclubs möchten mit unserer Aktion andere Fans, die sich an den Spielen der WM erfreuen, auf die Situation der LGBTI Community in Russland hinweisen. Dabei möchten wir niemandem die Freude an dem Sport vermiesen, der uns alle fasziniert, sondern ohne erhobenen Zeigefinger dazu ermutigen, über den Tellerrand zu schauen.
Wünschenswert wäre es natürlich, wenn politische Entscheidungsträger die WM zum Anlass nehmen würden, die russische Regierung aufzufordern für eine Verbesserung der Situation zu sorgen.
QUEERPASS Bayern, der erste queer Fanclub des FC Bayern München, engagiert sich insbesondere gegen Homophobie im Fußball. Als Mitglied der Queer Football Fanclubs (QFF) unterstützen wir diese Aktion mit voller Überzeugung. Wir haben deswegen den IDAHOBIT 2018 in München zum Anlass genommen, die von QFF geplante Aktion der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Weitere Informationen und Termine findest du auf www.torussiawithlove.net oder unter dem Hashtag #ToRussiaWithLove in den sozialen Medien.
Kontakt: info@torussiawithlove.net

Bilder findet ihr in unserer Fotogalerie


18.11.2017

QUEERPASS Bayern und die Rainbow Refugees

Nach einiger Vorbereitungszeit und vielen Gesprächen war es endlich soweit.
Wir haben am Samstag, 18.11.2017 ein paar Leute der Rainbow Refugees München eingeladen, mit uns gemeinsam das Spiel unserer Bayern gegen den FC Augsburg in der Allianz Arena anzuschauen. Nach dem Spiel ging es ins SUB zum gemeinsamen Abendessen und beim anschliessenden Thekendienst wurde der Sieg zusammen gefeiert.

 

 Wir danken den Jungs von den Rainbow Refugees für diesen schönen Tag, mit interessanten Gesprächen und vielen tollen Momenten und denken, dass es ein bereicherndes Erlebnis für Alle war. Weiterer Dank gilt der Münchner Regenbogenstiftung / Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und den Rainbow Refugees München (https://www.rainbowrefugeesmunich.net) für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit!

Viel Spaß beim Betrachten der Bilder in unserer Fotogalerie!